"Linux ist gut, wir sind besser"

4. Jänner 2002, 09:29
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Internes Microsoft-Mail zeigt neue Vorgehensweise des Software-Konzerns gegen OpenSource auf

Microsoft setzt wieder zu einem Angriff auf Linux und Co. an. Wie der Softwarekonzern in Zukunft gegen die OpenSource-Software zur Tat schreiten will, findet sich in einem vertraulichen internen Microsoft-Mail, das der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

"Wir nehmen Linux ernst"

Das bei The Register veröffentlichte Mail von Microsoft-Mitarbeiter Brian Valentine soll dem Sales-Team des Konzerns zeigen, wie man Microsoft besser als Linux darstellen kann. Valentine sieht Linux als durchaus ernstzunehmende Entwicklung und gibt die zukünftige Vorgehensweise von Microsoft preis.

Eigene Linux-Division

Unter dem neuen Namen "Linux Insiders" wird sich eine eigene "Taskforce" mit dem OpenSource-Konkurrenten beschäftigen. Mitglieder dieser Gruppe sollen Webseiten nach Informationen absuchen und sich in Newsgroups einschleusen.

Das Ende des Mythos Linux

Ein weiterer wichtiger Punkt ist für Valentine die Entmythologisierung von Linux. Konsumenten und Anwender sollen von Microsoft die Wahrheit über Linux erfahren. So soll etwa „das Märchen“ der Kostenersparnis durch den Einsatz von OpenSource-Software ein für alle Mal aufgezeigt werden. Eine genaue Kostenanalyse zwischen Microsoft und Linux soll Konsumenten die Vorteile der MS-Software darlegen.

IBM und Linux

Der Abschluss des internen Mails soll die Mitarbeiter noch einmal motivieren. So steht dort unter anderem: "Wir werden unseren Einsatz verstärken um uns gegen Linux durchzusetzen, wie auch gegen IBM. Euer Feedback wird uns helfen bessere Produkte auf den Markt zu bringen und so gegen Linux zu siegen." (red)

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