Magazin rät: DVD-Brenner noch nicht kaufen

2. Jänner 2002, 13:44
posten

Hersteller sind bei den Standards für die DVD-Medien uneinig - Kein Gerät beherrscht alle Formate

Wer sich mit dem Thema DVD beschäftigt, muss sich zunächstÜbersicht verschaffen: Insgesamt existieren vier verschiedene Formatefür beschreibbare DVDs - DVD-R, DVD-RAM, DVD-RW und DVD+RW, berichtet tecchannel.de.

Entscheidung

Bei der Vielfalt der Formate sind es letztlich die Kunden, die durch ihr Kaufverhalten entscheiden, welche Technologie sich durchsetzt. Das Webmagazin hat DVD-Brenner der Hersteller Ricoh, Philips,Panasonic und Pioneer getestet. Die Laufwerke repräsentieren allederzeit verwendeten Schreibformate.

Verpulvert

Ernüchterndes Fazit: Die Tester raten vom Kauf eines Gerätes aus der aktuellen DVD-Brenner-Generation ab. Das Hauptproblemliegt darin, bei der Vielfalt der Formate das jenige zu wählen, das die künftige Entwicklung bestimmen wird. Wer auf eine Technologie setzt, die in Kürze nicht mehr unterstützt wird, hat mindestens 500Euro verpulvert. Zusätzlich bereiten wiederbeschreibbare Medien enorme Probleme, da sie in vielen DVD-Playern oder DVD-ROM-Laufwerken nicht gelesen werden können.

Jenseits der 4,7 GByte

Auch für die Daten-Archivierung erscheinen DVD-Brenner noch ohne jeden Reiz. Besonders im Consumer-Bereich sind sie weder in punkto Kosten noch in der Leistung interessant. Im professionellen Segmentsind die DVD-Brenner schlicht überflüssig, urteilt teccannel.de. Hier verlange es nach anderen Lösungen, um Datenbestände jenseits der 4,7 GByte zu sichern.

Im Test hatten alle Recorder mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Keiner der untersuchten Brenner unterstützt alle DVD-Formate.Panasonics DVD-RAMs lassen sich nur in wenigen DVD-ROM-Laufwerken vonHitachi, Panasonic und Toshiba abspielen. Auch bei DVD-RWs undDVD+RWs ist nicht gewährleistet, dass alle DVD-Laufwerke die Datenlesen können.

Share if you care.