Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung erwartet 2003 Wende auf Arbeitsmarkt

2. Jänner 2002, 10:05
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München - Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erwartet erst im Jahr 2003 die Wende auf dem Arbeitsmarkt. Die Konjunktur werde im heurigen Sommer wieder anziehen, auf dem Arbeitsmarkt werde das aber erst 2003 Spuren hinterlassen, sagte DIW-Präsident Klaus Zimmermann dem Wirtschaftsmagazin "Focus-Money". Im Jahresschnitt 2002 rechne er mit mindestens vier Millionen Arbeitslosen.

Zimmermann kritisierte die angekündigte harte Tarifrunde und Lohnforderungen der Gewerkschaften von bis zu sieben Prozent. "Langfristig wäre das ein verheerendes Signal, das die konstruktiven Bemühungen der Gewerkschaften in den letzten Jahren zunichte machen würde." Diese Forderungen passten gar nicht in die Zeit. "Wir brauchen differenzierte Forderungen und Abschlüsse mit längerer Laufzeit." (APA)

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