US-Aktienmarkt wird 2002 wieder besser als der europäische Markt abschneiden.“

15. Jänner 2002, 23:27
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Bereits für das zweite Quartal 2002 rechnet Klaus Hagedorn wieder mit einem Positiv-Wachstum für die US-Wirtschaft.

Auch im kommenden Jahr wird der US-Aktienmarkt voraussichtlich besser abschneiden als der europäische Aktienmarkt, sagt Klaus Hagedorn, Geschäftsführer der Metzler Asset Management GmbH und Fondsmanager des Metzler Wachstum International, in seiner Einschätzung zum Börsenjahr 2002. Gründe für die günstigeren US-Konjunkturaussichten seien die expansivere Geld- und Fiskalpolitik, umfangreiche Strukturreformen sowie die höhere Energiepreis-Sensitivität. Bereits im zweiten Quartal 2002 sei seiner Ansicht nach für die US-Wirtschaft wieder mit einem Positiv-Wachstum zu rechnen. Das Ende der Rezession würden die Aktienmärkte schon jetzt vorweg nehmen.

In den USA wurde rasch gehandelt

Hagedorn: „Verantwortlich für das schwächere Wirtschaftswachstum in Europa dürften die geringere Ölpreisabhängigkeit, die zurückhaltende Zinspolitik sowie der Mangel an Strukturreformen sein. Im Gegensatz zu Europa verabschiedet der amerikanische Bundeshaushalt jedoch bereits tiefgreifende konjunkturstimulierende Maßnahmen. Zusätzlich zu den durchgeführten Steuersenkungen verhandelt der US-Senat zur Zeit über ein 100-Milliarden-Dollar-Konjunkturprogramm, um die Kaufkraft anzukurbeln und die Gewinnaussichten der Unternehmen zu steigern.“

Während die Europäische Zentralbank die Zinsen im laufenden Jahr erst viermal senkte, hätte die US-Notenbank Fed mit bereits elf Zinssenkungen Konsumenten und Unternehmer in viel stärkerem Maße mit Liquidität versorgt, die jetzt für Konsum, Aktienkäufe und Investitionen zur Verfügung steht.

(e-fundresearch.com)

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