Finanzexperten zweifeln an Analystenprognosen

15. Jänner 2002, 23:32
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Rund 80 Prozent der Fondsmanager und anderer Finanzprofis misstrauen Analysten.

Rund 80% der Fondsmanager, Corporate-Finance-Spezialisten und anderer Finanzprofis misstrauen der Aussagekraft von Analystenprognosen. Das ergab eine Umfrage von ECC Kohtes Klewes, der Financial Times Deutschland und dem Institut für Markt- und Kommunikationsforschung Skopos.

Medien als Hauptschuldige

Der Studie zufolge fanden nur 22% der 75 Teilnehmer – ein Drittel davon selbst Analysten – folgenden Satz zutreffend: „Börsenanalysten haben genügend Expertise, um zukünftige Entwicklungen kompetent einschätzen zu können“. 85% der Befragten hielten die Medien für die „Hauptschuldigen“ bei der Fehleinschätzung von börsennotierten Firmen und Börsenkandidaten, gefolgt von den Geschäftsbanken der Unternehmen und den Fondsmanagern.

Von den 75 befragten Finanzprofis ist ein Drittel als Analysten tätig, 87% der Befragten arbeiten in einer Bank, 44% davon im Investmentbanking.

(e-fundresearch.com)

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