Eine Auswahl von Lichtblicken: Posten Sie Ihre Vorschläge zur Frau des Jahres 2001!

23. Dezember 2001, 08:00
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Björk

bescherte uns dieses Jahr nicht nur mit ihrem sehr persönlichen Album "Vespertine" ("Vespertine ist wie jene Tage, wenn es draußen schneit und man drinnen sitzt mit einer Tasse Kakao und alles ist zauberhaft. Man ist euphorisch, aber man spricht tagelang nicht, weil man einfach nicht möchte", so die introvertierte Sängerin über ihr Werk), sondern sprach sich auch gegen Geldgier im Musikbiz aus. Die Plattenindustrie habe "die meisten Musiker zu vollgefressenen, dekadenten und gierigen Monstern" gemacht, ärgerte sich die 35-Jährige Sängerin und verteidigte Napster: "Trotz Napster verdienen wir doch alle einen Haufen Geld". Auch sie lade häufig Musik aus dem Internet herunter. Daran können sich andere MusikerInnen ein Beispiel nehmen. Aber Björk ist eben eine Klasse für sich – im Unterschied zu den meisten ProtagonistInnen im Musikbiz ist sie eine wahre Künstlerin, die für ihre Musik 100 Prozent gibt. "Ich muss die Bilder in meinem Kopf irgendwann loslassen." – Kein Problem, wenn dabei derart inspirierende Musik entsteht. "Mein Zugang zur Welt ist kindlich-naiv" – Was die Welt nur schöner macht!

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