Raum für die Mathematik im Museumsquartier

17. Dezember 2001, 21:35
posten

Projekt "math.space" soll Wissenschaft popularisieren

Wien - Im Wiener Museumsquartier soll auch die Mathematik Quartier beziehen können: Das haben sich die Mathematiker Rudolf Taschner und Emil Simeonov vorgenommen. Das Museumsquartier erscheint daher als besonders passender Ausstellungsort für das unter math.space firmierende Projekt, weil, so Taschner "die Mathematik ein Teil der modernen Kultur ist".

Math.space soll mit Ausstellungen, die als interaktive Erfahrungsstätten geplant sind, dem Laien vermitteln, dass Kunst und Mathematik fast so eng verwandt sind wie Mathematik und Technik. Unterstützt wird das Projekt von einigen renommierten Repräsentanten der internationalen Forschungs- und Kulturelite wie etwa dem Nobelpreisträger Max Perutz, dem Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger und dem Dirigenten Nikolaus Harnoncourt.

Worum Taschner jetzt noch kämpft, das sind finanzielle Zuschüsse für math.space. Zu diesem Zweck hat der engagierte Mathematiker das Projekt in der vergangenen Woche auch im Parlament vorstellt. Taschner: "Politik und Wirtschaft dürfen nicht immer nur jammern, dass sie mehr und bessere Mathematiker brauchen - sie müssen auch etwas dafür tun." (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 18. 12. 2001)

Univ.-Prof. Rudolf Taschner TU Wien.

Telefon: (01) 588 01- 11431
  • Artikelbild
    grafik: derstandard.at
Share if you care.