R wie Rentier

15. Dezember 2001, 12:01
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Rasende Reporter und renommierte Regisseure reiten auf rotnasigen Rentieren, um den Ramsch und die relevanten Raritäten rasch zu reservieren.

R wie Rentier

Mittlerweile wird die Route, die das Rentiergespann des Weihnachtsmannes zurücklegen muss immer länger, denn immer öfter bringt auch in unseren Breiten der Weihnachtsmann die Geschenke und nicht das Christkind.

Dass der Schlitten von Santa Claus von Rentieren durch die kalten Winternächte gezogen wird, weiß in den USA seit 1822 jedes Kind. In der Weihnachtsgeschichte "A Visit from St. Nicholas"s schrieb Clement Clarke Moore beschrieb acht "winzigen" Tierchen, namens Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donder und Blitzen, die vor das voll beladene Gefährt gespannt waren. Mehr als einhundert Jahre später erst gesellte sich ein neuntes Rentier zu der Runde. Der amerikanische Zeichner Robert L. May erfand die Figur von "Rudolph, the red-nose reindeer", das Rentier, das wegen seiner leuchtend roten Nase von allen anderen Rentieren gehänselt wird.

Als Santa Claus an einem besonders nebligen Weihnachtsabend zu seiner Fahrt aufbrechen will, bittet er Rudolph, mit seiner Nase den Weg durch die undurchsichtige Nacht zu leuchten. Seither darf das kleine Rentier den Schlitten anführen und kein anderes Rentier lacht mehr über ihn.

Rentiere kann man auch verschenken. Zum Beispiel aus Rattan mit netter Beleutung (gesehen unter ProIdee) oder aus Plüsch, als Laterne,...aber auch Rentierfleisch, welches sich vorzüglich fürs Weihnachtsmahl eignet.

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