Intel stellt Telekom-Server vor

13. Dezember 2001, 14:45
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Billige Bausteine für Infrastruktur - Konkurrenzkampf wird härter

Intel macht Ernst mit seinem Einstieg in den Telekom-Servermarkt. Der Chipgigant will nach eigenen Angaben Server-Bausteine herstellen. Diese billigen Systeme sollen die Grundlage für Server von anderen Herstellern bilden und unter deren Namen verkauft werden. Bisher war der Telekom-Markt von wenigen Anbietern wie Sun beherrscht.

Windows, Linux oder Unix

Intel wird mit Beginn 2002 zwei kompakte Dual-Prozessor-Server mit Bauhöhen von einer und zwei Standardeinheiten auf den Markt bringen. Die beiden Geräte sind mit Pentium III-Prozessoren ausgestattet. Später sollen Modelle mit Xeon- oder Itanium-Chips folgen. Als Betriebssysteme stehen Windows, Linux und Unix zur Auswahl. Die Plattformen sollen in Kernbereichen der Telekom-Infrastruktur zum Einsatz kommen und Anwendungen wie Voice-over-IP oder VPN unterstützen. Telekom-Server sind besonders robust gegenüber verschiedenen Belastungen wie Hitze, Kälte, Feuer sowie Erdeben.

"Größere Flexibilität"

"Im Gegensatz zu traditionellen Plattformen mit RISC-Prozessoren eröffnen Intel-Systeme größere Flexibilität, Rechenleistung und Skalierbarkeit, um die Anforderungen des Telekommunikationsmarktes abzudecken", erklärte Mike Fisher, Leiter von Intels Enterprise Plattform Group. Der Halbleitergigant hatte seine Serverpläne für den Telekommunikationsmarkt bereits im Mai erstmals angekündigt.(pte)

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    foto: intel
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