Dem Lachen der Leute

3. Jänner 2002, 17:49
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setze ich Steine entgegen

am Brett des Bewunderns
sollen die Züge mich finden
im Garten des Schweigens
wo Sätze in Sieben verdorren
weil sie die Ehre der Frauen beschmutzen

Schleudernde Fragen
kränken den Stolz eines Helden
der nie einer war
seinem Auge
den Rand meiner Seele verriegelt
für immer
das Lächeln verweigert
für ihn der mir einst meine Zunge
gestohlen

Damals konnten die Hände
die Lanze nicht finden
Heute weiß ich Sirenen zu
stoßen
und schleife die Schwerter
ohne zu bluten





Er dreht Argumente ins
taumelnde Moor des Vergessens
Sein Hammer pressend
die Sätze
erlöschend mit bitterer Tinte
sitzt er am schimmelnden Sattel
und ahnt nicht
die Front eines Dorfes

Gegürtet das aufrechte Selbst
seien wir zehnfach
das Nein
unser Salz
wird die Würde erlösen

So treten wir tapfer ins
filzige Feuer
das Gold unsrer Rechte zu prägen





Während du seidene Sätze abspülst
winkt eine Strähne
Gefahr

wie purpur das Fell
sich auch färbt
ich stelle die Weichen nicht um
selbst wenn die Türme verschmorren
schick ich dein Schnurren
retour
statt zu Bett
den giftigen Köder
entzaubert
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    murlasits
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