J wie Ja zu Josef und wie Jojo

5. Dezember 2001, 20:45
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Jahraus jahrein johlen und jammern zu Jahresende, jubilierend jauchzen nur Jubilare und Jongleure, James - die Jalousie!

J wie Ja zu Josef

Während Jesus bald völlig im Mittelpunkt stehen wird, fristet Josef irgendwie ein Schattendasein. Vornamen wie Joel, Jette, Jarolim, Jonas und Jaden haben dem guten alten Josef schon längst den Rang abgelaufen. Wir von der LeichtSinn-Redaktion sagen: Ja zu Josef.

Ja zu Jojo

Weiters meinen wir, dass Jojos trotz des abgeflauten Hypes die besten der mitunter billigsten Geschenke sind. Symbolisieren sie nicht in leichter erlauchter Weise das lebenslange Auf und Ab? Ist nicht der Kreis die Form des Universums schlechthin?

Woher das nach der Puppe älteste Spielzeug der Welt aber tatsächlich kommt, ist bis heute nicht geklärt. Die meisten Spieler glauben an die Philippinen-Theorie: In der Steinzeit habe dort ein steinernes Killer-Jojo als Jagdwaffe gedient. Dafür gibt es allerdings keinerlei Beweise.

Es steht aber fest, dass das Jojo zumindest den Griechen schon bekannt war: Im Berliner Antikemuseum steht eine Vase, auf der unverkennbar ein Jojo-Spieler abgebildet ist. Den Weg ins neuzeitliche Europa hat das Spielzeug allerdings offenbar von Indien aus angetreten. Anfang des 18. Jahrhunderts tauchte es als koloniale Kuriosität unter dem Namen »Bandalore« zuerst in England auf und trat dann seinen Siegeszug nach ganz Europa an. (red/chat)

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