"Washington Post": US-Militär gegen Stationierung multinationaler Truppen

30. November 2001, 15:42
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Alliierte Angebote als "verfrüht" abgelehnt

Washington - Das US-Militär hat nach Informationen der "Washington Post" Einspruch gegen die Stationierung multinationaler Truppen in Afghanistan eingelegt. Die Anwesenheit anderer ausländischer Soldaten könne Operationen der US-Armee behindern, hätten Militärs argumentiert, berichtete die Zeitung.

Der US-Oberbefehlshaber für den Nahen Osten, Tommy Franks, habe Hilfsangebote alliierter Streitkräfte als "verfrüht" bezeichnet. Für friedenssichernde Aktionen müsse "zunächst Frieden geschaffen werden", zitierte das Blatt einen Sprecher der US-Armee. Nach dem Bericht ist damit die bereits zugesagte Stationierung von Truppen Großbritanniens, Kanadas, Frankreichs, Jordaniens und der Türkei zunächst ungewiss.(APA)

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