Bulgarien will EU-Verhandlungen 2003 abschließen

30. November 2001, 14:57
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Hoffnung auf neue Stabilität durch IWF- Kreditabkommen

Sofia - Der bulgarische Ministerpräsident Simeon Sakskoburggotski hat erneut die Bemühungen Bulgariens hervorgehoben, die Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union bis Ende 2003 abzuschließen. Das Regierungsprogramm und die Wirtschaftspolitik seines Kabinetts seien auf die Erfüllung der Hauptprioritäten des Landes - Mitgliedschaft in EU und NATO - gerichtet, sagte der frühere bulgarische König, der seit seinem Amtsantritt im Sommer mit dem bürgerlichen Namen Simeon Sakskoburggotski auftritt, am Freitag in der Fragestunde des Parlaments in Sofia.

Er kündigte an, Bulgarien werde bis Ende dieses Jahres ein neues Kreditabkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) unterzeichnen. Dieses Abkommen werde die wirtschaftliche Stabilität des Landes und die Verbesserung des Lebensstandards der Bulgaren garantieren und eine Voraussetzung für neue Auslandsinvestitionen in Bulgarien sein. Die Verhandlungen mit dem IWF über einen neuen Kredit sollen am 5. Dezember beginnen. Das letzte, dreijährige Kreditabkommen Bulgariens mit dem IWF über 840 Millionen US-Dollar war im September ausgelaufen. (APA/dpa)

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