Lauda Air: Beschwerde wegen LTU-Staatshilfe bei EU-Kommision

30. November 2001, 14:02
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Wegen unerlaubter Staatsbeihilfen

Wien - Nach der Lufthansa hat am Freitag auch die österreichische Lauda Air Beschwerde gegen eine zugesagte Landesbürgschaft für den angeschlagenen deutschen Ferienflieger LTU bei der EU-Kommission eingereicht. Dabei handle es sich um unerlaubte Staatshilfen, so die Argumentation.

Wettbewerbsverzerrung

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen beteiligt sich mit einer Bürgschaft über 250 Mill. DM (127,8 Mill. Euro/1,8 Mrd. S) an der Rettung der LTU. Die Europäische Kommission hatte Mitte November angekündigt, sie wolle bis Weihnachten über die Landeshilfe entscheiden. Die Lufthansa sieht in der Unterstützung eine gravierende Wettbewerbsverzerrung.

Die LTU war durch die Krise ihres bisherigen Großeigners Swissair selbst ins Trudeln geraten. Die Schweizer ziehen sich jetzt komplett aus dem deutschen Unternehmen zurück und überlassen ihre 49,9 Prozent der Stadtsparkasse Düsseldorf, die einen neuen Investor suchen soll. Der zweite Großeigner Rewe hatte eine Übernahme von weiteren Anteilen an dem Ferienflieger abgelehnt. (APA)

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