Bene trotzt der Krise

30. November 2001, 16:18
posten

Rekordaufträge für Büromöbelhersteller gegen den Branchentrend

Wien - Der Chef selbst ist überrascht: "Ich weiß es nicht wirklich, warum das so gut gelaufen ist", sagt Thomas Bene. Tatsache ist aber, dass die beiden Monate Oktober und November beim Waidhofener Büromöbelhersteller jene waren, die in der 200-jährigen Geschichte des Unternehmens den höchsten Auftragseingang brachten - 180 und 170 Millionen Schilling.

"Gegen alle Tendenz" hätte man zulegen können, so Bene, denn der Büromöbelmarkt sei "extrem konjunkturelastisch, bei Büro wird am ehesten gespart". Das erste Halbjahr sei auch für Bene "unter Plan" gewesen. Internationale Konzerne - wie etwa die US-Riesen Steel Case oder Herman Miller - hätten mit Umsatzrückgängen bis zu einem Drittel zu kämpfen. Besonders viel zugelegt hätte man aber im Großraum London sowie in Moskau.

"So in Europa vertreten, wie wir uns das vorstellen"

Bene sei jetzt "so in Europa vertreten, wie wir uns das vorstellen". Vor einer Woche startete man mit dem ersten Händlerpartner in Paris, seit Dezember ist Bene auch in Dublin vertreten. Als Jahresziel nennt der Chef in der Bene KG, also ohne den Handelsaktivitäten etwa in Deutschland, ein Umsatzplus von sieben bis acht Prozent. Im Vorjahr wurden in der KG 1,55 Mrd. S erlöst, der Konzernumsatz belief sich auf 1,9 Mrd. S. (Leo Szemeliker, DER STANDARD, Printausgabe 1.12.2001)

LINK
Bene
Share if you care.