Immofinanz brachte heuer über Börse bisher 3,4 Milliarden Schilling auf

30. November 2001, 12:12
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Aktie vor höherer Gewichtung im Wiener ATX

Wien - Österreichs größte börsenotierte Immobiliengesellschaft, die Immofinanz, hat ihre dritte Kapitalmaßnahme im laufenden Jahr 2001 abgeschlossen. Wie die Immofinanz in einer Presseinformation vom Freitag mitteilte, konnten im Zuge einer weiteren Kapitalerhöhung alle 11,188.024 jungen Aktien (Bezugspreis: 5,15 Euro) um rund 800 Mill. S (58 Mill. Euro) abgesetzt werden. Damit sind die Eigenmittel der Gesellschaft auf 7,5 Mrd. S gestiegen. Über die Börse hat die Immofinanz im heurigen Jahr bisher 3,4 Mrd. S aufgebracht, auf die Kapitalerhöhung im Mai entfielen davon 2,6 Mrd. S. Die Imofinanz verfügt eigenen Angaben zufolge nun über liquide Mittel von 3,5 Mrd. S.

Großprojekte

Die weitere Verbreitung der Eigenkapitalbasis will die Immofinanz dazu nutzen, um die Finanzierung laufender Großprojekte - vor allem die beiden Büroprojekte City Tower und Ungargasse 37 im 3. Wiener Gemeindebezirk - "kostenmäßig zu optimieren".

Die Börsenkapitalisierung der Immofinanz habe zuletzt 9 Mrd. S erreicht und sei damit deutlich höher als die der drei nächstgrößten, an der Börse Wien notierten Immobiliengesellschaften, wie es weiter hieß. In den kommenden Wochen werde die Wiener Börse AG daher auch die Gewichtung der Immofinanz im Immobilienaktien-Index IATX anheben. (APA)

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