"Rekordergebnis" für Motorradhersteller KTM

30. November 2001, 11:39
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Konzernerwartungen sind übertroffen worden

Linz - Ein "Rekordergebnis" meldet der Motorradhersteller KTM mit Sitz in Mattighofen (Bez. Braunau am Inn) in Oberösterreich. Wie das Unternehmen mitteilte, konnte im - Ende August - abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 230 Mill. Euro (3,2 Mrd. S) erwirtschaftet werden - eine Steigerung um 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch bei den verkauften Motorrädern konnte KTM ein Plus verzeichnen.

45.648 Motorräder konnte KTM im abgelaufenen Geschäftsjahr verkaufen - um 34 Prozent mehr als im Jahr davor. Die größten Einzelmärkte sind die USA mit 13.900, Deutschland mit 6.800 sowie Australien mit 3.300 verkauften Motorrädern. Die umsatzstärksten Regionen sind Europa mit einem Anteil von 52 Prozent und Nordamerika mit 32 Prozent vom Konzernumsatz.

Neues Motorenwerk

Der Umsatz konnte laut Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren mehr als verdoppelt werden. Der Gewinn der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) habe im abgelaufenen Geschäftsjahr 280 Mill. S betragen und konnte damit gegenüber dem Jahr davor mehr als verdreifacht werden. Der Marktanteil in Österreich betrage zehn Prozent, so das Unternehmen. Zuletzt waren 1.038 Mitarbeiter beschäftigt.

Im laufenden Geschäftsjahr sollen 60.000 Motorräder verkauft werden. Die Konzernerwartungen für das erste Quartal seien mit einem Plus von 45 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode "weit übertroffen" worden, hieß es in der Presseaussendung. Um "das Wachstum der Marke langfristig zu sichern", werden im laufenden Geschäftsjahr insgesamt 290 Mill. S in ein neues Motorenwerk, ein Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie ein internationales Motorsportzentrum in Mattighofen errichtet. (APA)

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