Beko Holding ins Plus gedreht

30. November 2001, 10:34
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Wirtschaftsflaute drückt aber auf Töchter

Wien - Der am Frankfurter Neuen Markt notierte Wiener IT-Dienstleister Beko hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres 2001 das Betriebsergebnis (EBIT) von 700.000 Euro auf 1,7 Mill. Euro verbessert, hieß es am Freitag in einer Ad-hoc. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) drehte von minus 4 Mill. Euro auf plus 2,6 Mill. Euro. Der Umsatz erhöhte sich um 14 Prozent auf 64 Mill. Euro.

Die EBIT-Marge verbesserte sich von 1,2 Prozent auf 2,6 Prozent. Das Ergebnis je Aktie stieg von minus 0,53 Euro auf plus 0,30 Euro.

Abgeschwächtes Wachstum werde sich fortsetzen

In Folge der weltweiten Wirtschaftsabschwächung werde sich bei den vollkonsolidierten Beteiligungen der börsenotierten Beko Holding das abgeschwächte Wachstum bei Umsatz- und Ertrag, das Ende des zweiten Quartals begonnen und im dritten Quartal verstärkt aufgetreten sei, weiter fortsetzen, teilte der IT-Dienstleister weiter mit.

Die Beko Ing. P. Kotauczek GmbH, eine 100-Prozent-Tochter des börsenotierten IT-Dienstleisters Beko, steigerte bis September 2001 das Betriebsergebnis (EBIT) um 85 Prozent, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) wuchs um 88 Prozent. Der Umsatz war hingegen rückläufig, was vorerst so bleiben werde, teilte Beko weiter mit.

Die ungarische Tochter Beko Engineering Kft. steigerte den Umsatz um 59 Prozent. Die tschechische Tochter, Beko Engineering spol. sro, verbesserte den Umsatz um 266 Prozent, hieß es.

Offert.com Internet Services AG steigert Anzahl registrierter Anbieter

Bei der Offert.com Internet Services AG, an der die Beko 66,25 Prozent hält, stieg die Zahl der registrierten Anbieter im 3. Quartal gegenüber dem 2. Quartal 2001 um 700 Prozent auf 10.000, hieß es weiter. Die Pallas Soft AG, an der die Beko 51 Prozent hält, liege bei Umsatz und Ertrag stark hinter Plan. Kostensenkungsmaßnahmen seien bereits eingeleitet worden.

Die CLC AG, an der die Beko 18,64 Prozent hält, habe das geplante Umsatzvolumen erreicht und ihre Aktivitäten in Ungarn und Tschechien verstärkt. Im Oktober hat die CLC den deutschen Call Center-Betreiber Camelot übernommen. Die AC-Service AG, an der die Beko mit mehr als 25 Prozent beteiligt ist, habe die positive Geschäftsentwicklung fortgesetzt und sowohl bei Umsatz als auch bei EBIT zugelegt.

Die TeleTrader.com Software AG werde den Bereich Forschung und Entwicklung noch stärker forcieren, um den Ausbau der Produkte konsequent weiter zu führen. Die Sybase EDV-Systeme GmbH entwickle sich plangemäß. Mit dem Aufbau der Abteilung für "e-Business und Unternehmensintegration" werde im 4. Quartal begonnen. (APA)

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