Wiener Biotechnologie vermarkten

29. November 2001, 21:28
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Am Vienna Biocenter ist der Biotechnologie-Cluster konzentriert.

Das Zentrum entstand aus der Kooperation von sechs Universitätsinstituten und dem Institut für molekulare Pathologie (IMP) des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim. Für die Infrastruktur kommen Bund, Stadt Wien und die Wirtschaft auf. Als erstes Jungunternehmen hat sich die Intercell AG am Biocenter angesiedelt. Weitere Unternehmensgründungen stehen an.

Nikolaus Zacherl, Direktor am IMP, betont, dass es in ganz Europa "nur zehn Cluster dieser Art gibt". Die großen Forschungszentren sind aber in den USA (Boston, Bay Area) angesiedelt.

Zur gemeinsamen Vermarktung des Standorts hat sich vor wenigen Wochen der Verein "Campus Vienna Biocenter" konstituiert. Zacherl will damit die "internationale Visibilisierung" des gesamten Forschungsstandorts erreichen. Unter einer Dachmarke soll die gemeinsame akademische und industrielle Forschung promotet werden. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 30. 11. 2001)

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