Lufthansa: 12.000 müssen kurzarbeiten

29. November 2001, 20:10
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Frankfurt - Die Lufthansa hat am Donnerstag wegen der schweren Krise in der Luftfahrtbranche Kurzarbeit für das Kabinenpersonal beantragt. Damit sollen Kündigungen von rund 650 Mitarbeitern in der Probezeit verhindert werden. Die Kurzarbeit betrifft rund 12.000 Mitarbeiter und soll für sechs Monate, rückwirkend zum 1. November, gelten. Die Einigung mit der Personalvertretung sei nur ein Teil des Sparpaketes. Es werde weiter verhandelt. Alle Beschäftigten müssten sich solidarisch zeigen. Der Lufthansa fehlen seit den Anschlägen in den USA täglich rund 30.000 Passagiere.

Mit der Kurzarbeit wird eine Basisvergütung von 70 Flugstunden im Monat garantiert. Den Betroffenen entstünden damit keine Einbußen bei der Grundvergütung. Ein Gewerkschaftssprecher betonte, wer kurzarbeite, bleibe von Kündigungen verschont. Das Kabinenpersonal sei damit aber nicht von den übrigen Gesprächen zum Sparpaket ausgenommen. (vwd, Der Standard, Printausgabe, 30.11.01)

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