UMTS für Telekom-Manager weniger wichtig als Breitband-Internet

29. November 2001, 16:24
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Studie: GSM und GPRS bekamen gute Noten - Powerline und WLL scheinen Managern unwichtig

Die dritte Mobilfunkgeneration UMTS (Universal Mobile Telecommunications System), die in Europa ab 2002 eingeführt werden soll, hat für Telekom-Manager einen niedrigeren Stellenwert als etwa das Breitbandinternet, der Highspeed-Internetzugang DSL (Digital Subscriber Line) ist für Brancheninsider die mit Abstand bedeutendste Übertragungstechnologie. Das geht aus einer aktuellen Studie der Hamburger Unternehmensberatung Mummert + Partner hervor, bei der 146 Fach- und Führungskräfte der Telekom-Branche befragt wurden.

DSL größte unternehmerische Herausforderung

36 Prozent der Befragten zählen DSL zu den größten unternehmerischen Herausforderungen im kommenden Jahr. Mit deutlichem Abstand folgen die zweite - derzeit verbreitete - Mobilfunkgeneration GSM (Global System for Mobile Communication) mit der Note 2,5 und die mobile Internettechnologie GPRS (General Packet Radio Service) mit 2,7. Die kabellosen Datenübertragungstechnologie Bluetooth kommt immerhin noch auf die Note 2,9, Kabelnetze wurden mit einer Drei bewertet.

Note 4 für Powerline und WLL

Voice over IP - Sprachtelefonie über Internet - und UMTS bekamen gleichermaßen die Note 3,4. Die bisher weitgehend erfolglose Handytechnologie WAP (Wireless Application Protocol) wurde nur mehr mit 3,9 benotet. WLL-Richtfunkverteilsysteme (Wireless Local Loop) mit der Note 4 und Powerline, der Internetanschluss aus der Steckdose, mit 4,2 scheinen für die Telekom-Manager relativ unbedeutend zu sein. (APA)

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