Die Schlachtschiffe Österreich-Ungarns

29. November 2001, 13:22
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... und anderes aus heutiger Sicht skurriles: die maritime Seite der Doppelmonarchie

Wien - Monarchie-Nostalgiker liebäugeln gerne mit den maritimen Wurzeln der k.u.k.-Zeit. Für sie gibt es nun zwei Neuerscheinungen, die sich mit der Geschichte der k.u.k. Kriegsmarine befassen: die beiden Bände der Reihe "Österreichs Schifffahrt in alten Ansichten".

Georg Pawlik hat mit "Grüße aus Neptuns Reich" die Kriegsmarine im Spiegel historischer Postkarten darzustellen versucht. Mit Beispielen aus seiner umfangreichen Sammlung ist es ihm durchaus gelungen, "eine schon lange versunkene Welt, wenn auch nur sternschnuppenhaft kurz, in der Phantasie wieder lebendig werden zu lassen", wie er schreibt.

Speziell der so genannten Habsburg-Klasse widmet sich der Historiker Wladimir Aichelburg in "Schlachtschiffe Österreich-Ungarns". Nach der Seeschlacht bei Lissa noch weitgehend im Geist des 19. Jahrhunderts konstruiert, waren sie im Ersten Weltkrieg bereits veraltet. Marineliebhaber werden jedoch ihre helle Freude an der Fülle an historischen Aufnahmen haben, die u.a. ein authentisches Bild vom Leben an Bord vermitteln. (APA)

"Schlachtschiffe Österreich-Ungarns. Die Habsburg-Klasse. Habsburg, Arpad und Babenberg in zeitgenössischen Dokumenten", Wladimir Aichelburg, Neuer Wissenschaftlicher Verlag, 112 Seiten

"Grüße aus Neptuns Reich. Die österreichische Kriegsmarine im Spiegel historischer Postkarten", Georg Pawlik, Neuer Wissenschaftlicher Verlag, 118 Seiten
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