Monatlich fünf Millionen neue Mobiltelefone in China

29. November 2001, 12:26
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Mehr als 500 Millionen Festnetz und Mobiltelefone bis 2005

Chinas Telekommarkt ist kräftig im Wachsen. In den ersten zahn Monaten stieg die Zahl der Festnetzanschlüsse und Mobiltelefone im bevölkerungsstärksten Land der Welt um 23,5 Prozent und durchbrach damit die 300 Millionen-Marke an Telefongeräten. Mit 136 Millionen Mobiltelefonen und 174,4 Millionen Festnetzanschlüssen kam laut Angaben des chinesischen Ministeriums für Informationsindustrie (MII) Ende Oktober rechnerisch ein Telefonanschluss auf jeden vierten Chinesen. Dies entspricht bereits einer Marktdurchdringung von 24,4 Prozent, berichtet die deutsche Tageszeitung "Die Welt" in einer jüngsten Ausgabe.

Bis Ende 2005 rechnet das MII mit mehr als 500 Millionen Festnetz- und Mobiltelefonen. Rechnerisch hätten damit 40 Prozent der dann auf 13,5 Milliarden geschätzten Chinesen einen eigenen Anschluss. Seit 1999 hat sich die Zahl der Anschlüsse bereits mehr als verdoppelt.

Besonders rasant entwickeln sich demnach die Verkaufszahlen der Mobiltelefonen: Seit Jahresbeginn wurden im Schnitt monatlich rund fünf Millionen Handys vertrieben. Anders als in Europa oder den USA sei ein Ende des Wachstums am Handysektor in China nicht in Sicht. Statt bisher auf die "wohlhabenderen" Chinesen werde sich der Markt jedoch künftig auf die einkommensschwachen Bevölkerungsteile und damit in die Niedrigpreissegmente verlagern, schreibt "Die Welt".

2005 wird China laut MII damit das erste Land sein, in dem ab 2005 mehr Mobiltelefone (260 bis 290 Millionen) als Festnetztelefone (240 bis 280 Millionen) im Umlauf sind. Außerdem werden demnach bis dahin 200 Millionen Chinesen über einen Internet-Anschluss verfügen und 150 Millionen mit Kabelfernsehen vernetzt sein. (APA)

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