Einkommen der IT-Beschäftigten steigen im Schnitt um 2,9 Prozent

28. November 2001, 19:38
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Neuer Kollektivvertrag steht

Auf einen neuen Kollektivvertrag für die rund 25.000 Beschäftigten der heimischen IT-Branche einigten sich gestern die Sozialpartner. Die kollektivvertraglichen Mindestgehälter steigen per 1. Jänner 2002 um durchschnittlich 2,9 Prozent.

Für die Bereiche, in denen der Großteil der Beschäftigten eingestuft ist, wurden Mindesterhöhungen von 2,76 bis 3,87 Prozent ausgehandelt, berichtet der Verhandler in der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), Karl Proyer.

Wichtiger Markstein

Durch den gestrigen KV-Abschluss konnte für die Branche eine Weiterentwicklung der kollektivvertraglichen Regelung erreicht werden, betonte Proyer. "Nachdem im Vorjahr erstmals ein Kollektivvertrag für den IT-Bereich mit Wirkung 1. Jänner 2001 ausverhandelt wurde, ist der heurige Abschluss ein wichtiger Markstein für die kontinuierliche arbeitsrechtliche Verbesserung für die IT-Beschäftigten.

Neben der prozentuellen Gehaltserhöhung wurde eine Verbesserung der Überzahlungsgarantie vereinbart. Die Lehrlingsentschädigungen wurden um 4 Prozent angehoben.

"Maßvoller Abschluss"

Für den Verhandlungsleiter der Arbeitgeber, Paul Michal, geschäftsführender Gesellschafter des Softwarehauses Beko, ist das vorliegende Ergebnis ein "maßvoller Abschluss, mit dem die Branche leben kann. Vom Gesetzgeber wünscht sich Michal eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeit, um auf die jeweilige Auftragslage flexibel reagieren zu können.(APA)

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