Autobatterien leiden unter Minustemperaturen

28. November 2001, 14:21
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Minusgrade lässt die Pannenfahrer wieder öfter ausrücken

Wien - Die Minusgrade der letzten Nächte lässt die Pannenfahrer wieder öfter ausrücken, da viele Autos nicht mehr anspringen, weil die Batterie überaltert oder leer ist. "Oftmals hilft nur noch Starthilfe, um das Fahrzeug wieder flott zu machen," berichten die ARBÖ-Pannenfahrer.

Diejenigen, die die Starthilfe in Eigenregie durchführen möchten, sollten laut ARBÖ-Techniker Erhard Lenz einige Sicherheitsvorkehrungen beachten: Wichtig bei der Starthilfe ist die richtige Reihenfolge beim Anschluss der Kabel - das rote Kabel ist für den Plus-Pol, das schwarze für den Minus-Pol bestimmt. ARBÖ-Techniker Lenz: "Zuerst klemmt man das Ende des roten Kabels an den Plus-Pol der leeren Batterie, danach das andere Ende an den Plus-Pol der vollen Batterie. Neue Fahrzeugtypen haben einen eigenen Minus-Pol-Anschluss für das Starthilfekabel vorgesehen. Wichtig ist, dass die Minus-Pol-Verbindung bei Beginn der Starthilfe als letzte angeschlossen wird und nach Beendigung dieser als erstes abgeklemmt wird."

Lenz abschließend: "Zu bedenken ist auch, dass die Batterie bei Fahrten von ein bis zwei Kilometern nicht genügend aufgeladen wird. Nach einigen Tagen ist auch eine intakte Batterie leer. Wer bereits bei milden Temperaturen Probleme beim Starten in der Früh hat, sollte sich jetzt auf jeden Fall eine neue Batterie zulegen. Bei den zu erwartenden Minusgraden kann es ansonsten zu extreme Startschwierigkeiten kommen." (APA)

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