Erste im Kampf verwundete US-Soldaten in Landstuhl eingetroffen

28. November 2001, 17:32
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Knochenbrüche, aber keine lebensgefährliche Verletzungen

Frankfurt - Im US-Militärspital in Landstuhl sind die ersten im Kampf verwundeten US-Soldaten aus Afghanistan eingetroffen. Die fünf Männer erlitten Knochenbrüche, seien aber nicht lebensgefährlich verletzt, sagte Pressesprecherin Marie Shaw am Mittwoch. Vier der Patienten seien in relativ gutem Zustand, der fünfte werde derzeit auf der Intensivstation behandelt. In den kommenden Tagen sollten die Soldaten in die USA ausgeflogen werden. Die Männer seien in Mazar-i-Sharif verwundet worden und Dienstag Abend nach Landstuhl geflogen worden.

Shaw wollte sich nicht dazu äußern, zu welchen Einheiten die verwundeten Soldaten gehörten. Das US-Verteidigungsministerium hatte zuvor erklärt, die Soldaten seien nahe der Gefängnisfestung von Mazar-i-Sharif von einer US-Bombe verwundet worden. US-Kampfflugzeuge und Hubschrauber hatten die Festung bombardiert, nachdem dort ein Aufstand ausgebrochen war.

In Landstuhl bei Kaiserslautern, dem größten US-Lazarett außerhalb der USA, waren seit Beginn des Afghanistan-Krieges nach den Worten Shaws lediglich Soldaten behandelt worden, die sich bei Unfällen in der Kriegsregion verletzt hatten. (APA/Reuters)

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