Bildungshunger bei Menschen in Afghanistan

28. November 2001, 12:06
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Die erste richtige Schule eröffnet

Wien - Laut dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) wurde jetzt in afghanischen der Stadt Hairatan die erste richtige Schule errichtet. "UNICEF wird dabei helfen, das Schulsystem wieder aufzubauen", berichtete Eric Laroche, Büroleiter von UNICEF Afghanistan. Laroche ist davon überzeugt, dass Schulbildung für alle Kinder der Schlüssel für eine bessere Zukunft Afghanistans sei. Bis jetzt unterstützte UNICEF u.a. informelle Schulkurse für Mädchen, doch nun sollen alle Kinder in Afghanistan Zugang zu Schulen haben.

"Die Eltern, v.a. in den Städten, wollen unbedingt, dass ihre Kinder sofort zur Schule gehen, es ist unglaublich", sagte Laroche. Hunger nach Bildung ist ein Grund für die Eltern, ihre Kinder zur Schule zu schicken, ein weiterer Grund ist der Schutz der Buben und Mädchen. Dort seien die Kinder zudem sicher vor Landminen. "Die Kinder in Kabul lächeln mich an und wollen spielen", erzählte Laroche. "Sie laufen zu mir und machen Scherze in Englisch. Überall hört man Musik."

Am kommenden Samstag (1. Dezember) wird UNICEF-Direktorin Carol Bellamy nach Kabul kommen. Bellamy möchte mit diesem Besuch internationale Aufmerksamkeit auch auf die dringenden Bedürfnisse der Kinder und Frauen in Afghanistan lenken. Die UNICEF-Direktorin wird u.a. Schulen und Spitäler besuchen und sich in Kabul und Islamabad an die Medien wenden. (APA)

Spenden für die Not leidenden Kinder in Afghanistan auf das Spendenkonto PSK 1516500, Stichwort: Kinder Afghanistan. Spenden können auch über das Internet an UNICEF unter www.unicef.at/spende überwiesen werden. Informationen auf den Afghanistan-Sonderseiten von UNICEF Österreich unter www.unicef.at
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