Mindestgehälter im Metallgewerbe steigen um drei Prozent

28. November 2001, 13:13
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Angestellte bekommen um 2,5 Prozent mehr

Wien - Nach den Arbeitern haben nun auch die Angestellten im Metallgewerbe und in den Nichtmetall-Innungen ihre Kollektivvertragsverhandlungen erfolgreich abschlossen. Am Mittwoch einigten sich die Verhandlungsleiter Georg Toifl für die Arbeitgeber und Karl Proyer für die Arbeitnehmer auf eine Erhöhung der Mindestgehälter für die rund 60.000 Angestellten im Metallgewerbe um 3 Prozent ab 1.1.2002. Die Ist-Gehälter, Lehrlingsentschädigungen und sonstigen Zulagen steigen um 2,4 Prozent bis 2,7 Prozent. Neue Regelungen gibt es bei der Altersteilzeit.

Neuregelungen für die Altersteilzeit

Die rund 80.000 Angestellten in den Nichtmetall-Innungen bekommen im nächsten Jahr um 2,5 Prozent mehr Gehalt. Die Lehrlingsentschädigungen steigen ebenfalls um 2,5 Prozent. Es wurden Neuregelungen für die Altersteilzeit sowie eine flexible Arbeitszeit für Nichtmetall-Innungen vereinbart. Erstmals wurden auch für alle Spezialbereiche der Finanzdienstleister einheitliche kollektivvertragliche Regelungen getroffen.

Die Verhandlungsleiter Toifl und Proyer bezeichneten das Ergebnis als "für beide Seiten akzeptablen Kompromiss, der unter sehr schwierigen Rahmenbedingungen zustande gekommen ist und die Handlungsfähigkeit der Sozialpartner erneut unter Beweis stellt". Der Abschluss für die insgesamt mehr als 140.000 Angestellten im Bereich Gewerbe, Handwerk, Dienstleistung zählt zu den wichtigsten Kollektivverträgen in der österreichischen Wirtschaft. (APA)

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