Frau als Beutegut im Krieg

28. November 2001, 11:22
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Beutegut Frau - Wie können die Verbrechen an Frauen in Kriegen gesühnt und verhindert werden

16 Uhr frauenspezifische Führung durch das Heeresgeschichtliche Museum

anschließend Diskussion über die Auseinandersetzung der MuseumsgestalterInnen mit der Rolle der Frau im Krieg als Beutegut der Sieger

19 Uhr Podiumsdiskussion:
Dr. Marion Feik, Caritas
General Ernest König, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten Österreichs
Mag. Elenor Richter-Lyonette, Präsidentin des Netzwerkes Coordination of Women’s Advocacy
Diskussionsleitung: Chefredakteurin Dr. Christine Haiden

Im Rahmen der Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" laden die österreichische Frauenzeitschrift "Welt der Frau", Katholische Frauenbewegung und Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten Österreichs ein zum Gespräch über sexuelle Gewalt gegen Frauen im Krieg. Ihr Schicksal hat im Bosnien-Krieg Schlagzeilen und tief betroffen gemacht, aber wer denkt jetzt noch daran? Bei den kommenden Kriegsverbrecherprozessen in Den Haag soll dieses Thema wieder aufgegriffen werden. Was passiert mit den Tätern? Welche Initiativen/Möglichkeiten gibt es, damit Frauen im Krieg nicht zum sexuellen Beutegut werden? (red)

28. November 2001, 16 Uhr bis 22 Uhr

Heeresgeschichtliches Museum, Vortragssaal, Arsenal Objekt 1, 1030 Wien Ghegastraße
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