Neu Delhi will Zugang zu Internet-Pornos vermiesen

28. November 2001, 09:18
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Anwender werden an den virtuellen "Pranger" gestellt

Die Stadtverwaltung von Neu Delhi will Jugendlichen den Zugang zu Pornoseiten im Internet vermiesen. Dazu ließ sie an ihren öffentlichen Internet-Ständen Videokameras aufstellen. Wenn Teenager Pornoseiten anklicken, filmen die Kameras automatisch mit und ihre Gesichter erscheinen auf den Computerbildschirmen der Info-Stände. "Das ist den Schuldigen derart peinlich, dass sie sich nie mehr wieder solche Seiten ansehen", sagte ein Verantwortlicher laut Zeitungsberichten vom Mittwoch.

Pornoseiten waren schnell gefunden

Die Stadtverwaltung hatte vor gut einem Jahr 30 solcher Info-Stände in den Slums eingerichtet, bei denen man gratis im Internet surfen kann. Ziel des Projekts ist es, die Armen mit Computern und moderner Kommunikation vertraut zu machen. "Es war erstaunlich, wie schnell die Jugendlichen herausfanden, wie sie auf die schmutzigen Seiten im Internet kommen", klagte ein Medienexperte. (APA/dpa)

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