Bush schlug IOC Bitte um olympische Waffenruhe ab

28. November 2001, 07:02
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Resolution soll jedoch zu "friedlichem Wettbewerb" aufrufen

Washington - US-Präsident George W. Bush hat die Bitte des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) nach einer Waffenruhe während der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City zurückgewiesen. Dies verlautete aus ranghohen Regierungskreisen nach einem Treffen Bushs mit IOC-Präsident Jacques Rogge in Washington.

Bush erklärte sich jedoch nach Angaben Rogges bereit, bei den Vereinten Nationen eine Resolution zu unterstützen, die zu einer sicheren An- und Abreise der Athleten zu den Spielen und zu einem friedlichen Wettbewerb aufruft. In der Resolution tauche das Wort Waffenruhe aber nicht auf, sagte ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates. Die Winterspiele sind vom 8. bis zum 24. Februar geplant. Vor den Olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta hatte die UNO-Vollversammlung in einer Resolution eine weltweite Waffenruhe während der Dauer der Veranstaltung gefordert.

Zuvor wurde Rogge mit den Worten zititert, Bush wolle während der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City eine "olympische Waffenruhe" vorschlagen. Dies habe ihm Bush bei einem Treffen im Weißen Haus zugesichert, sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees im Anschluss an das Treffen am Dienstag (Ortszeit) in Washington. (APA/AP)

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