Sharon drängt auf Waffenstillstand

27. November 2001, 19:22
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Israels Regierungschef: Solange "Terrorismus" andauert, kein Frieden möglich

Jerusalem - Der israelische Regierungschef Ariel Sharon hat nach dem palästinensischen Attentat in Afula auf einen Waffenstillstand gedrängt. In einer ersten Stellungnahme nach dem Anschlag sagte Sharon am Dienstag, der Waffenstillstand sei das dringendste Anliegen der israelischen Regierung. Solange der "Terrorismus" jedoch andauere, könne kein Frieden geschlossen werden.

In Afula hatten am Dienstag zwei Palästinenser auf dem zentralen Busbahnhof um sich geschossen und dabei zwei Israelis getötet. 34 Menschen wurden nach Angaben der Polizei verletzt. Zu dem Anschlag bekannte sich ein gemeinsames Kommando der Fatah-Organisation und des Islamischen Dschihad.

Kurz zuvor war Sharon mit den US-Vermittlern Anthony Zinni und William Burns zusammengekommen. Zinni sagte, der Anschlag zeige, wie wichtig es sei, einen Waffenstillstand zu erreichen.

"Wenn palästinensische Terroristen die Absicht haben, der US-Delegation ein umfassendes Beispiel dafür zu geben, womit Israel in den vergangenen Wochen und Monaten konfrontiert wurde, dann ist es das", sagte Sharons Berater Salman Shoval. (APA/Reuters)

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