Sieg oder Forsetzung

27. November 2001, 17:49
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Nur bei einem Erfolg im Daviscup gegen Frankreich setzt sich Patrick Rafter zur Ruhe

Melbourne - Der Daviscup hat für Patrick Rafter einen derart großen Stellenwert, dass er im Falle einer Finalniederlage der Australier am Wochenende in Melbourne gegen Frankreich sogar seinen angekündigten Abschied vom Tennis-Sport noch einmal verschieben würde. "Es könnte kein besser passendes Ende geben als ein Sieg im Daviscup. Sollte es diesmal nicht klappen, würde ich gerne noch einmal zurückkommen. Der Daviscup ist ein großartiges Ereignis, das sehr viel Spaß macht", meinte der 28-Jährige am Dienstag.

Offiziell zurücktreten möchte Rafter aber ohnehin nicht. "Das würde ich niemals tun, denn es könnte ja sein, dass ich noch einmal wiederkommen will." Rafter stand beim 27. Daviscup-Sieg der Australier 1999 (3:2 gegen Frankreich) nicht im Team, bei der Finalniederlage im Vorjahr (1:3 gegen Spanien) musste er verletzt aufgeben. Seit Monaten laboriert der frühere Weltranglisten-Erste an einer Sehnenentzündung im rechten Arm und in der Schulter.(APA/Reuters/dpa)

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