'Herausragende weibliche Theaterarbeit'

27. November 2001, 17:15
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Caroline-Neuber-Preis geht an Regisseurin Konstanze Lauterbach

Leipzig - Die Regisseurin Konstanze Lauterbach erhält den Caroline-Neuber-Preis der Stadt Leipzig. Die mit 12.000 Mark (6.136 Euro/84.426 S) dotierte Auszeichnung erinnert an die Schauspielerin und Theaterleiterin Friederike Caroline Neuber (1697-1760). Anfang März 2002 soll der Preis anlässlich des Geburtstages der "Neuberin" in Leipzig übergeben werden, gab das Kulturdezernat der Stadt am Dienstag bekannt. Mit dem seit 1998 vergebenen Preis ehrt Leipzig alle zwei Jahre herausragende weibliche Theaterschaffende aus dem deutschen Sprachraum. Erste Trägerin des Caroline-Neuber-Preises war die Schauspielerin Jutta Hoffmann.

"Konstanze Lauterbach erfindet Bilder und szenische Vorgänge von einer originär theatralischen Kraft und nutzt eine komplexe Zeichensprache; radikale Subjektivität macht ihr Theater unverwechselbar", hieß es in der Begründung der Jury. Die 46-Jährige gebürtige Thüringerin wechselte nach mehr als zehnjähriger Regiearbeit am Schauspiel Leipzig, für das sie 16 Inszenierungen schuf, mit der Spielzeit 2001/2002 als Hausregisseurin zum Deutschen Theater Berlin. In den vergangenen Jahren inszenierte Lauterbach unter anderem auch am Wiener Burgtheater, in Bremen und München. (APA)

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