"Man macht es, weil man es macht"

27. November 2001, 15:48
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Workshop, Info und Diskussion zu genitaler Verstümmelung an Frauen

Die Gentialverstümmelung von Frauen - auch Female Genital Mutiliation - FGM - genannt - wird in etlichen afrikanischen und asiatischen Ländern, in Teilen des Nahen Ostens und neuesten Forschungen zufolge auch bei verschiedenen Gruppen der Aboriginies praktiziert. Millionen von Babies, Mädchen und Frauen müssen mit den Folgen einer teilweisen bis völligen Entfernung der Klitoris und/oder der äusseren weiblichen Geschlechtsorgane leben. Nicht nur der Eingriff an sich birgt furchtbare Risiken (z.B. schlechte hygienische Umstände ...), auch die physischen als auch psychischen Folgen sind dramatisch.

Der am 28. November stattfindende Workshop und die am Abend folgende Diskussion von ISOP und den SPÖ Frauen beschäftigen sich mit den Fragen des Warum, den Auswirkungen, der Situation in Österreich und Handlungsmöglichkeiten.

Es sprechen:

Etenesh Hadis zu "Weibliche Genitalverstümmelung: Geschichte & internationale Situation.

Dr. Ashenafi Moges zu "Gründe für weibliche Genitalverstümmelung und soziale Aspekte"

Dr. Zahra Mohamed-Ibrahim zu "Formen der FGM"

Moderation: Ketsela Wubneh-Mogessie

Es wird gebeten, sich per email unter ulrike.repolust@spoe.at anzumelden.

Info- & Diskussionsabend

Eröffnung durch Tatjana Kaltenbeck-Michl, LAgb. Dr. Ilse Reinprecht und Mag. Brigitte Donelly
ReferentInnen und DiskutantInnen:

Etenesh Hasis: FGM und Religionen sowie die Situation von betroffenen Migrantinnen in Österreich
Dr. Ashenafi Moges: Afrikanische Studie über FGM in Äthiopien, Senegal und Burkina Faso
Dr. Zahra Mohamed-Ibrahim: FGM in Somalia
Dr. Ruga Alemayehu: Medizinische Aspekte der weiblichen Genitalverstümmelung
Moderation und Dolmetscherin: Christiane Ugbor

(e_mu)

Mittwoch, 28. November 2001

Workshop
15.00 - 18.00 Uhr
Info- und Diskussionsabend
ab 19.00 Uhr
ISOP Dreihackengasse 2
8020 Graz
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