Hofburg für zwei Tage Softwareentwicklungs- Mittelpunkt Österreichs

27. November 2001, 21:46
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Microsoft gewährt mehr als 1.300 Entwicklern Einblicke in Visual Studio .NET und dem .NET Framework

Vom 26. bis 27. November finden in der Wiener Hofburg die DevDays 2001 statt. Der größte österreichische Event für Software Entwickler steht dieses Jahr ganz im Zeichen von Microsoft Visual Studio .NET und dem Microsoft .NET Framework. Der Zustrom zur Veranstaltung war enorm: Mehr als 1.300 Entwickler haben an der Veranstaltung teilgenommen.

Workshops und Breakouts

Die DevDays 2001 bieten Softwareentwicklern die optimale Gelegenheit, Informationen über .NET-Entwicklungen aus erster Hand zu beziehen und sich die neuesten Tools und Technologien von Experten vorstellen zu lassen. Software-Architekten und IT Profis können im Zuge der DevDays 2001 zwei ganztägige Workshops, 20 technische Breakouts und eine breite Palette an begleitenden Informationsveranstaltungen nutzen. Mit Don Box, in der Entwicklerszene bekannt wie sonst nur Popstars, David Chappell, einem Analysten von Weltruf und Christian Nagel, bekannter Autor zahlreicher Softwareentwicklungstitel sind hochkarätige Vorträge vorprogrammiert.

Erste Einblicke in Microsoft Visual Studio .NET

Im Mittelpunkt der DevDays 2001 steht das Microsoft "Kernstück" für Entwickler, das neue Visual Studio .NET und damit verbunden das Microsoft .NET Framework. In wenigen Wochen wird Visual Studio .NET auf den Markt kommen, den Teilnehmern der DevDays 2001 bietet Microsoft bereits jetzt erste Einblicke. Visual Studio .NET ist die neue Microsoft Entwicklungsumgebung für die Erstellung von Anwendungen auf Basis des Microsoft .NET Framework. Die integrierte Entwicklungsumgebung erlaubt die einfache Erstellung von verteilten Web-Applikationen oder Services in den Programmiersprachen Visual Basic, C# und C++. Schnittstellen auf Basis von standardisierten Internetprotokollen wie XML und SOAP geben den Anwendungen Anschluss an die nächste Generation des Internet. Gleichzeitig sorgen sie für Kommunikation über Geräte- und Plattformgrenzen hinweg.

.NET Enterprise

Visual Studio .NET und das .NET Framework ermöglichen ein einheitliches Programmiermodell und eine integrierte Infrastruktur auf Basis der .NET Enterprise Server - der leistungsstarken und zuverlässigen Plattform von Microsoft. Mit Visual Studio.NET können Anwendungen entwickelt werden, die gleichermaßen von 32bit, 64bit, mobilen Pocket PC Plattformen oder sogar Smartphones unterstützt werden. Das .NET Framework, das Kernstück der .NET-Entwicklerangebote von Microsoft, ist eine Umgebung zum Erstellen, Bereitstellen und Ausführen von XML-Webdiensten und anderen Anwendungen. Es besteht aus zwei Teilen: Der Common Language Runtime, einer standardisierten (ECMA Standard) Laufzeitumgebung und den .NET Framework Klassenbibliotheken. Mit der Webtechnologie Microsoft ASP .NET kann man mit beliebigen Programmiersprachen Weblösungen so einfach entwickeln, wie es bisher nur mit Visual Basic für Windows möglich war. Man kann damit Lösungen, die im Intranet oder Internet über einen Browser benutzt werden, genauso einfach und komfortabel entwickeln wie herkömmliche Windows Anwendungen.

Großes Interesse an .NET Framework von Microsoft

Microsoft hat für Visual Studio .NET bereits vor dem Verkaufsstart eine der höchsten Auszeichnungen in Fachkreisen bekommen: Das Unternehmen wurde für Visual Studio .NET im Rahmen der jährlichen Technical Excellence Awards des PC Magazins für Innovationen im Software Bereich ausgezeichnet. Bestätigt wurde das große Interesse am .NET Framework von Microsoft auch durch aktuelle Umfragen. Der unabhängige Komponentendistributor Componentsource hat 150.000 Anwendungsprogrammierer befragt: 79 Prozent der Befragten bestätigten, dass sie die .NET-Plattform von Microsoft, C-Sharp und ASP .NET testen oder evaluieren möchten. Nur 14 Prozent der Befragten interessierten sich für Suns Enterprise Javabeans (EJB). Laut einer Umfrage des kalifornischen Marktforschungsunternehmens Evans Data Corporation haben von 800 befragten US-Entwicklern bereits ein Drittel entschieden, Programmcode für die .NET-Plattform zu schreiben.(red)

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