RZB bekräftigt "Übergewichten"-Empfehlung für Mayr-Melnhof

27. November 2001, 12:00
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Bewertungsabschlag von etwa 30 Prozent im Branchenvergleich wegen geringer Liqudidät der Aktie

Wien - Die Analysten der Raiffeisen Zentralbank (RZB) haben ihre Einstufung "Übergewichten" für die Aktien des Kartonherstellers Mayr-Melnhof bestätigt. Im Branchenvergleich sehen die Analysten auf Basis der erwarteten Kursgewinnverhältnisse 2001 und 2002 einen Bewertungsabschlag von etwa 30 Prozent. Die Wertpapierspezialisten begründen diesen Abschlag jedoch mit der geringeren Liquidität der Aktien des heimischen Kartonproduzenten.

In der aktuellen Analyse wurde die günstige fundamentale Bewertung und die Verlängerung des Aktienrückkaufprogramms positiv angemerkt. Der erwartete Gewinn je Aktie wurde für 2001 mit 7,01 Euro beziffert. Für das Folgejahr beträgt der Schätzwert 6,58 Euro. Die Prognosewerte für das Betriebsergebnis (EBIT) liegen bei 124,12 Mill. Euro für das Jahr 2001 und bei 116,23 Mill. Euro im Folgejahr.

Für den Geschäftsbereich Karton zeigt sich die RZB auf Grund der erfreulichen Neunmonats-Zahlen optimistisch, dass das Rekordjahr 2000 übertroffen werde. Das Betriebsergebnis stieg in diesem Zeitraum deutlich (plus 21 Prozent), dank höherer Preise und niedrigerer Rohstoffkosten konnte die geringere Auslastung überkompensiert werden. (APA)

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