Pankl Racing 2000/2001 mit besserem Ergebnis als erwartet

27. November 2001, 11:37
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Luftfahrtgeschäft mittelfristig zweites Standbein

Wien - Der am Frankfurter Neuen Markt und an der Nasdaq Europe notierte steirische Rennsport- und Luftfahrtzulieferer Pankl hat im Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr 2000/01 die Umsätze um 37 Prozent auf 54,1 Mill. Euro (744,4 Mill. S) und das Betriebsergebnis (EBIT) um 9,3 Mill. Euro (+19,2 Prozent) steigern können. Die EBIT-Marge betrage dementsprechend 17,2 Prozent und liege damit deutlich über dem angepeilten Ziel von 15 Prozent, teilte das Unternehmen am Dienstag ad hoc mit.

Für das laufende Geschäftsjahr 2001/2002 prognostiziert Finanzvorstand Ernst Wustinger eine Wachstumsrate von abermals mindestens 20 Prozent. Die EBIT-Marge des ersten Quartals liege bei 12 bis 15 Prozent, ein Wert, der bis zum Ende des Geschäftsjahres auf mindestens 15 Prozent ansteigen solle.

2001/02 sieht Pankl als "richtungweisendes Geschäftsjahr": Per Ende des ersten Quartals würden die ersten Prüfungsergebnisse des Russpartikelconverters für Dieselmotoren erwartet. Parallel zu den Tests begännen die Vorbereitungsarbeiten für die für 2003 geplante Industrialisierung des Konverters. Diese würden einen "entsprechenden Kapitalbedarf" erfordern, hieß es.

Luftfahrtgeschäft mittelfristig zweites Standbein

Beim Ergebnis gewöhnlicher Geschäftstätigkeit (EGT) wies die steirische Pankl-Gruppe im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2000/2001 (per Ende September) ein Plus von 12,1 Prozent auf 10,2 Mill. Euro (140 Mill. S) aus. Der Jahresüberschuss stieg um 11 Prozent auf 6,7 Mill. Euro. Aus diesem Wert resultierte ein Gewinn je Aktie von 1,74 (nach 1,56) Euro, teilte das in Bruck/Mur ansässige Unternehmen am Dienstag ad hoc mit.

Den Luftfahrtbereich will der Konzern, der seinen Personalstand weltweit von 302 auf 397 Mitarbeiter zuletzt kräftig aufgestockt hat, neben dem Autorennsport-Geschäft mittelfristig zum zweiten Standbein aufbauen. Um sich hier durch den schon vorhandenen Kundenstock rasch international zu positionieren, sollen in den kommenden zwei Jahren 2,2 Mill. Euro für die Umstrukturierung der im Sommer 2000 gekauften US-Firma Clark & Wheeler (nun Pankl Aerospace) aufgewendet werden. Die EBIT-Marge (Betriebsergebnis im Verhältnis zum Umsatz) werde damit kurzfristig belastet sein, wie es weiter hieß. (APA)

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