EU-Staaten billigen Vorschläge zu Verkehrssicherheit

27. November 2001, 07:28
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Freiwilliges Abkommen der Autohersteller mit der EU

Brüssel - Die Regierungen der Europäischen Union haben am Montag neue Vorschläge zur Verkehrssicherheit gebilligt. Demnach sollen ab Anfang kommenden Jahres Metallgitter vor dem Kühler, die das Auto bei Kollisionen schützen sollen, verboten sein. Ferner sollen ab Juli 2004 alle Neuwagen mit ABS ausgestattet sein. Die Motorhauben von Neuwagen sollen über die kommenden zehn Jahre so verändert werden, dass Insassen bei Unfällen besser geschützt sind.

Die europäischen Autohersteller hatten die Vorschläge zuvor in einem freiwilligen Abkommen mit der EU akzeptiert. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat kritisierte jedoch, die Vereinbarung gehe nicht weit genug. Man habe die Gelegenheit verpasst, jährlich 1.500 Menschenleben mehr zu retten. Der Rat fordert statt dem freiwilligen Abkommen eine EU-weite Gesetzesregelung. Die endgültige Entscheidung darüber fällt im Dezember nach einer Stellungnahme des Europäischen Parlaments.(APA/AP)

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