Erstes Bühnenstück mit Bezug zum 11. September

26. November 2001, 21:08
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"Drei Wochen nach dem Paradies: Eine Stimme aus New York" am Landestheater Linz

Linz/Wien - Das Landestheater Linz zeigt am 9. Dezember die Österreichische Erstaufführung des ersten Theaterstückes, das auf den Terroranschlag vom 11. September in New York reagiert. "Drei Wochen nach dem Paradies: Eine Stimme aus New York" heißt der Monolog des in New York lebenden Autors Israel Horovitz (Jahrgang 1939), der einen Tag zuvor, am 8.12., in Dresden seine Uraufführung erlebt. Regie führt der Linzer Schauspieldirektor Gerhart Willert, die Ausstattung besorgt Vesna Rasic.

"Ein aufgeklärt-liberaler New Yorker Familienvater ..."

"Ein aufgeklärt-liberaler New Yorker Familienvater ist hin und her gerissen zwischen seiner ganz einfachen menschlichen Sorge um Kinder, Familie und Freunde und seiner Unfähigkeit, das Geschehene zu verstehen - ein Monolog zwischen tiefer Trauer und tiefschwarzer Komik", heißt es dazu in einer Ankündigung des Landestheaters.

Im Dezember als Hörbuch

Horovitz zählt zu den erfolgreichsten und produktivsten Stückeschreibern der USA. In New York wird Off-Broadway im mittlerweile 29. Jahr ununterbrochen sein Drama "Die Linie" gespielt. Seine Stücke wurden in 35 Sprachen übersetzt, Stars wie Al Pacino, Diane Keaton, Gerard Depardieu und Jane Birkin traten in ihnen auf. Mit seinem weltweit aufgeführten "Der Indianer will zur Bronx" wurde Horovitz, der auch Filmdrehbücher verfasst, auch im deutschsprachigen Raum bekannt. Detail am Rande: Sein Sohn Adam Horovitz ist Bandmitglied der "Beastie Boys". Unter dem Titel "3 Weeks after Paradise: Eine Stimme aus New York City" wird das Stück im Dezember bei Hoffmann und Campe als Hörbuch erscheinen, es spricht Christian Brückner. (APA)

Erstaufführung:
9. Dezember
21 Uhr
Kammerspiele

weitere Termine:
12., 16., und 27.12.
21 Uhr
0800/218 000

LINK
Landestheater Linz
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