"Schweden riecht nach frischem Kuchen und Kaffee."

27. November 2001, 10:31
posten

H.C. Artmann: Ein letztes filmisches Porträt und eine Reise durch seine Kunst- und Gedankenwelt -
Dienstag im Filmcasino

Im Herbst 2000 führten Emily Artmann und Katharina Copony, die Tochter bzw. die Nichte des Dichters, über drei Monate hinweg Gespräche mit H.C. Artmann. Zu festgesetzten Zeiten, zweimal die Woche, in seiner Wiener Wohnung. "Unser Wunsch war es, einen Film mit H.C. zu machen," erklären die Filmemacherinnen, "basierend auf einer gemeinsamen Sprache, entstanden aus dem gegebenen familiären Hintergrund, aus gegenseitigem Interesse und Verständnis: Gespräche mit H.C. Artmann, in freier Assoziation entwickelt, eine Reise durch die Kunst- und Gedankenwelten eines - weit über Österreich stets weit hinausdenkenden - Schriftstellers."

Servas Pardies!

"Bist du charmant?" "Hängt von meinem Gegenüber ab." "Was ist für dich Schweden?" "Schweden riecht nach frischem Kuchen und Kaffee." "Ich glaub', man hängt am Leben nur, weil es besser sein könnt'. Wenn es woanders besser wäre, wär' ich eh schon dort. In Avalon. Und würde fragen: Servas Paradies, wie geht's dir?"

Nur noch einmal im Wiener Kino

Eine "berührende und dabei erfrischend unsentimalen Reise in die Innenwelten eines großen Dichters" (Filmcasino). Emily Artmann und Katharina Copony werden ihre Dokumentation persönlich dem Publikum vorstellen, die nach der Viennale-Uraufführung die letzte Gelegenheit darstellt, diesen Film in einem Wiener Kino zu sehen. (red/aussendung)

"der wackelatlas -
sammeln und jagen mit h.c.artmann"

Ein Dokumentarfilm von Emily Artmann und Katharina Copony
Ö 2001
Di., 27.11.
18:30 Uhr
Share if you care.