Eurozone im August mit 3,8 Milliarden Euro Überschuss

26. November 2001, 14:18
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Brüssel - Die zwölf Länder der Eurozone haben im August einen Handelsbilanzüberschuss von 5,1 Mrd. Euro (70,2 Mrd. S) mit den übrigen Ländern der Welt erwirtschaftet, während die EU-15 ein Defizit von 3,4 Mrd. Euro laut einer Übersicht des EU-Statistikamtes Eurostat vom Montag hinnehmen musste. Für den "Terror-Monat" September erwartet Eurostat dagegen einen Rückgang des Handelsbilanzüberschusses der Eurozone auf 3,8 Mrd. Euro, in der EU-15 wird das Defizit zugleich nach ersten Schätzungen auf 4,2 Mrd. Euro ansteigen.

Im Jahresabstand hatte die Eurozone noch ein Defizit von 0,5 Mrd. Euro (August 2000) verzeichnet und die EU-15 ein Defizit von 9,1 Mrd. Euro. Der Überschuss der Eurozone erreichte in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres 23,3 Mrd. Euro gegenüber nur 6,2 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. In der EU-15 konnte das Defizit im August 2001 gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres mehr als halbiert werden. Es schrumpfte von 8,1 Mrd. Euro auf 3,4 Mrd. Euro. Für die ersten neun Monate des Jahres schätzt das EU-Statistikamt das Defizit der EU-15 auf 51,4 Mrd. Euro gegenüber 68,1 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. (APA)

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