Globale Navigations- Satelliten-Systeme - und was wir davon haben

27. November 2001, 14:36
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Wien - Zu Gebrauch und Anwendung von Globalen Navigations-Satelliten-Systemen (GNSS) in Mittel- und Osteuropa findet seit Montag in Wien ein Workshop statt. Das bis Freitag dauernde Treffen wird von den USA und der Europäischen Kommission gesponsert. Details zu diesem zweiten in einer Reihe von vier regionalen Workshops wurden bei einer Pressekonferenz in der UNO City erläutert.

Ziele sind, die Kenntnisse über die Vorteile von GNSS in der Region zu vertiefen, Kontakte oder gar Partnerschaften zwischen Experten und potenziellen Nutzern in der Region zu knüpfen und nicht zuletzt Nutzungsmöglichkeiten für GNSS zu finden. Die Teilnehmer erhalten zunächst einen Überblick über die verschiedenen am Markt befindlichen Navigationssysteme (GPS - Global Positioning System, Glonass, Galileo etc.). Außerdem werden Anwendungsmöglichkeiten auf dem Gebiet des Umwelt- und Katastrophenschutzes vorgestellt.

Wirtschaftliche Seite

Beim Thema GNSS-Industrie wird auf Märkte und Möglichkeiten hingewiesen, schließlich werden auch Fragen der Markteinführung diskutiert. Dabei stehen die Anwendung und Management von GNSS-Techniken, die Entwicklung von Plänen und politischen Strategien sowie Umsetzungsprobleme und Herausforderungen im Vordergrund.

Die grundsätzliche Entscheidung zur breiteren Nutzung von GNSS fiel bei der dritten UNO-Konferenz zur Erforschung und friedlichen Nutzung des Weltraumes (UNISPACE III). Das Büro für Weltraumangelegenheiten schlug dann die Abhaltung solcher Workshops vor, was im Dezember 2000 von der UNO-Generalversammlung gebilligt wurde. Bei dem Treffen in Wien kommen Teilnehmer aus Österreich, Aserbaidschan, Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Georgien, Ungarn, Kasachstan, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Tadschikistan, Mazedonien, Ukraine und Usbekistan zusammen. (APA)

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