US-Ingenieur wegen Geheimpapieren und Bestechung in China angeklagt

26. November 2001, 12:43
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US-Botschaft: Gericht akzeptierte neues Beweismaterial der Verteidigung

Peking - Der Prozess gegen den Amerikaner Fong Fuming, der geheime Dokumente erworben und Bestechungsgelder gezahlt haben soll, ist am Montag in Peking fortgesetzt worden. Die US-Botschaft berichtete, das Erste Mittlere Volksgericht habe bei der kurzen Anhörung neues Beweismaterial der Verteidigung zugelassen. Wann der Prozess fortgesetzt wird und ein Urteil geplant ist, konnte der Botschaftssprecher nicht sagen.

Der 66-jährige Elektroingenieur chinesischer Abstammung, der als Unternehmensberater arbeitete, war vor gut eineinhalb Jahren festgenommen worden. Der Prozess hatte am 22. Oktober begonnen, war aber nach sieben Stunden vertagt worden. Fong soll 43 geheime Dokumente von einem für Energie zuständigen Regierungsbeamten erworben haben und 245.000 US-Dollar an Bestechungsgeldern gezahlt haben. Ein Vertreter der Botschaft wohnte dem Prozess bei. (APA/dpa)

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