Südkoreas Chiphersteller Hynix verkauft weitere Monitor-Sparte

25. November 2001, 10:17
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Für 75 Milliarden Won an chinesisch-koreanisches Konsortium

Der angeschlagene südkoreanische Chiphersteller Hynix Semiconductor Inc hat eine weitere Sparte für Flüssigkristallanzeiger (LCD) verkauft. Wie das Unternehmen am Samstag in Seoul mitteilte, wurde ein Vertrag mit einem chinesisch-koreanischen Konsortium zur Übernahme der Produktion für LC-Displays für Mobiltelefone unterschrieben. Hynix erwarte von der Transaktion 75 Milliarden Won (66,9 Millionen Euro/920 Millionen Schilling), hieß es.

Partner

An dem neuen Gemeinschaftsunternehmen werde der Computermonitor-Hersteller BOE Group aus China (Beijing Orient Electrics) mit 45 Prozent die Mehrheit haben. Die Semiconductor Engineering Co aus Südkorea übernimmt danach 35 Prozent. Hynix werde 15 Prozent an dem Unternehmen, das den Namen Hyundai LCD Inc behalte, halten. Die restlichen 5 Prozent gingen an andere Unternehmen. BOE müsse noch die Billigung des Geschäfts durch die chinesische Regierung und die Vorstandsmitglieder abwarten.

Alles weg

Mit dem Transfer vervollständige Hynix (vormalig Hyundai Electronics) den Verkauf sämtlicher LCD-Aktivitäten, teilte das Unternehmen weiter mit. Im September verkaufte der drittgrößte Hersteller von Computer-Speicherchips seine Dünnfilm-LCD-Sparte (TFT-LCD) an eine Investorengruppe unter der Führung der Cando Corp aus Taiwan. (APA)

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