Israeli bei palästinensischem Granatenangriff in Gaza getötet

25. November 2001, 17:47
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Armee nimmt Hamas-Kämpfer im Westjordanland fest

Jerusalem/Gaza - Bei einem palästinensischen Angriff auf eine jüdische Siedlung im Gazastreifen ist am Samstag einem Medienbericht zufolge ein Israeli getötet worden. Zwei weitere Menschen wurden durch den Granatenbeschuss auf die Siedlung Kfar Darom im Zentrum des Gazastreifens verletzt, berichtete das israelische Fernsehen. Auch die jüdische Siedlung Dugit im Norden des Gazastreifens wurde laut einer israelischen Armeesprecherin von Palästinensern beschossen. Nur wenige Stunden zuvor hatte die radikalislamische Hamas Racheakte für die gezielte Tötung ihres Militärchefs angekündigt.

Bei Kusin im Norden des Westjordanlands nahmen israelische Soldaten einen Hamas-Kämpfer fest. Grenzwachen hätten den fliehenden Mann zuvor angeschossen, teilte die Armee mit. Hamas-Militärchef Mahmud Abu Hanud war am Freitag mit zwei weiteren Kämpfern der radikalislamischen Organisation getötet worden, als sein Wagen von einem israelischen Kampfhubschrauber mit Raketen beschossen wurde.

Im Norden des Gazastreifens drangen israelische Panzer mehrere hundert Meter weit auf Autonomiegebiet vor und schossen auf eine amerikanische Schule. Dieser Vorfall habe sich bei Beit Lahia ereignet, berichteten palästinensische Augenzeugen. (APA)

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