LIF-Chef Zach sieht neutrales Österreich im politischen Dilemma

24. November 2001, 19:26
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Europäische Liberale diskutieren in Wien über geeintes Europa

Wien - Der Bundessprecher des Liberalen Forums (LIF), Alexander Zach, sieht Österreich zwischen EU und Neutralität in einem politischen Dilemma. Österreich sei neutral, aber trotzdem könnten NATO-Flugzeuge über die Alpenrepublik fliegen, meinte Zach laut einer Aussendung am Samstag bei einer Podiumsdiskussion mit europäischen liberalen Politikern. Eine politische Union müsse eben auch militärische Mittel einsetzen können, forderte der LIF-Chef in Hinblick auf die Zukunft der EU.

In die Globalisierung sollte Europa noch viel mehr investieren, um damit Märkte zu öffnen, was in weiterer Folge wiederum Entwicklungshilfen einsparen helfen könnte, da die betroffenen Länder wirtschaftlich auf eigene Beine gestellt werden würden, meinte Zach.

An der Podiumsdiskussion, die dem Gedanken an ein geeintes Europa gewidmet war, nahmen neben Zach der Bürgermeister von Budapest, Gabor Demszky, die stellvertretende Vorsitzende der slowakischen Alianca Noveho Obcana (ANO), Imrich Beres, die Vorsitzende des Auslandsverbandes Europa der deutschen Liberalen, Silvana Koch-Mehrin, Graham Watson, Abgeordneter zum Europäischen Parlament, und Xavier Bettel, Abgeordneter zum Luxemburger Parlament, teil. (APA)

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    Alexander Zach

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