New York ändert Methode bei Zählung der Opfer

24. November 2001, 15:18
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Doppelnennungen sollen vermieden werden

New York - Zehn Wochen nach den Anschlägen in New York ist die amtliche Methode zur Feststellung der Opferzahl geändert worden. Berücksichtigt werden künftig nur noch Meldungen mit amtlichen Totenscheinen, dazu wird eine Liste mit vermutlich toten Vermissten und eine weitere mit vermissten Personen geführt. Dies führe zu einer Vereinfachung, sagte der New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani am Freitag. Doppelnennungen seien so besser zu vermeiden.

Mit der neuen Zählweise ging die Zahl der Toten weiter zurück. Insgesamt galten am Freitag 3.646 Menschen als tot oder vermisst. Amtlich für tot erklärt auf Grund gerichtsmedizinischer Untersuchungen waren 443 Personen. 1.820 galten als vermisst, aber vermutlich tot. 1.383 Namen standen auf der Liste der "nur" Vermissten. Nach dem 11. September war befürchtet worden, bei dem Absturz zweier entführter Passagierflugzeuge in die beiden Türme des World Trade Centers seien mehr als 6.000 Menschen getötet worden. (APA/AP)

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