Nationalrats lehnt Heizkostenzuschuss ab

23. November 2001, 17:19
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Wiener Vizebürgermeisterin Laska wirft FPÖ "Doppelzüngigkeit" vor

Wien - Mit Empörung hat die Wiener Vizebürgermeisterin Grete Laska (S) am Freitag auf die Nationalrats-Ablehnung eines SP-Entschließungsantrags zur Einführung eines Heizkosten-Zuschusses von monatlich 500 S (36,3 Euro) reagiert. ÖVP und FPÖ hatten gegen den Antrag gestimmt. Laska warf der FPÖ in diesem Zusammenhang "Doppelzüngigkeit" vor: Diese habe noch am 21. Oktober im Wiener Gemeinderat einen einmaligen Heizkostenzuschuss von 1.200 S (87,2 Euro) für Sozialhilfebezieher gefordert.

Der Wiener FP-Antrag war damals allerdings mit den Stimmen der absolut regierenden Rathaus-SP abgelehnt worden. Aus gutem Grund, wie Laska gegenüber der APA betonte: Man sei für eine bundesweite Regelung eingetreten. Schließlich habe die Volksanwaltschaft empfohlen, die Aktion des Vorjahrs - der Bund hatte 600 Mill. S zur Verfügung gestellt, die aber nur zu 18,9 Prozent ausgeschöpft wurden - zu wiederholen. (APA)

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