Win XP: Es geht bergab

27. November 2001, 14:36
27 Postings

Nach gutem Start brechen Verkaufszahlen in den USA ein

Wie der Spiegel in seiner Onlineausgabe berichtet, hat sich Windows XP in der zweiten und dritten Woche nach seiner Markteinführung deutlich schlechter verkauft als in der Startphase. Auch US-amerikanische Analysten bestätigen laut Business Today kräftige Umsatzeinbrüche für die Zeit nach dem unmittelbaren Verkaufsstart.

Gut begonnen

Vom 25. bis zum 27. Oktober konnten noch 260.000 Exemplare von Windows XP verkauft werden. Aber schon in der darauffolgenden Woche brach der Absatz des Betriebssystems um 40 Prozent auf 155.000 Kopien ein. Vom 5. bis zum 11. November fiel die Zahl der verkauften Kopien nochmals um weitere 51 Prozent.

Nicht ungewöhnlich

Obwohl es nicht ungewöhnlich ist, dass der Verkauf von Softwareprodukten nach dem ersten Einführungsspektakel zurückgeht, ist nach Meinung des Analysten Steve Koenig vonNPD Intelect der Rückgang stärker als sonst nach der Einführung einer entsprechenden Software.

Gründe?

Koenig nennt zwei Faktoren, die die Verkäufe drücken. Erstens ist natürlich die schlechte wirtschaftliche Entwicklung schuld, zweitens hat Microsofts Entscheidung XP einen Monat vor dem offiziellen Einzelhandels-Verkaufsstart bereits vorinstalliert auf PCs auszuliefern, den Absatz gebremst.

Die Einführungsphase von Windows XP dauerte vier Monate, Microsoft hatte 200 Millionen US-Dollar in die Werbekampagne investiert. (red)

Share if you care.